Kita-Betreuung in Baden-Württemberg ist spitze!

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Foto: Gemeindetag Baden-Württemberg

Beim Ausbau der Kita-Betreuung setzen Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg auf Qualität

Eltern und Kinder in Baden-Württemberg können sich freuen: Die Ergebnisse der neueste Bertelsmann-Studie attestieren den baden-württembergischen Kitas sehr gute Qualität. Für den Gemeindetag ist klar: Das ist ein großer Verdienst der Städte und Gemeinden als Träger der Kinderbetreuung. Für sie stand beim Ausbau der Betreuungsplätze in den letzten Jahren auch die Betreuungsqualität immer im Fokus. Baden-Württembergs Kommunen können beides: Quantität und Qualität.

Auch Kindergärten brauchen eine verlässliche Finanzierungsregelung

Grundlage dafür, dass der Rechtsanspruch in der Kleinkindbetreuung von den Städten und Gemeinden im Südwesten in den letzten Jahren nicht nur quantitativ, sondern qualitativ sehr gut umgesetzt wurde, ist der 2011 zwischen Land und Kommunen geschlossene „Pakt für Familien mit Kindern“. Das Land beteiligt zu 68 Prozent an den Betriebsausgaben für die Kleinkindbetreuung. Damit wurde die Finanzierung der Betreuungsangebote der 0-3-jährigen Kinder auf zukunftsfeste Beine gestellt.

Nun gibt es – angesichts der erfreulicherweise steigenden Geburtenzahlen – einen weiteren Ausbaubedarf. Das Thema bleibt somit für die Städte und Gemeinden auch künftig ein Kraftakt. Für die 3 bis 6 Jährigen, also die klassischen Kindergartenkinder, attestiert die Bertelsmann-Studie Baden-Württemberg zwar bereits jetzt gute Qualität. Allerdings gibt es für die Betreuung dieser Altersgruppe bisher noch keine vergleichbare Finanzierungsgrundlage wie bei der Kleinkindbetreuung. Der Gemeindetag will bei den Verhandlungen mit der Landesregierung zum angekündigten „Pakt für gute Bildung und Betreuung“ erreichen, dass Baden-Württemberg auch im Kindergartenbereich noch besser wird.  Nur eine solch verlässliche Vereinbarung zwischen Land und Kommunen würde dafür sorgen, dass die Spitzenposition in Baden-Württemberg langfristig gehalten wird.

Eine weitere zentrale Frage für den Gemeindetag ist, wie es gelingen kann, genügend qualifiziertes Personal zu gewinnen. Neben der klassischen Fachschulausbildung will man mit dem Land auch über einen Ausbau der dualen Erzieher(innen)-Ausbildung (PIA) und weitere flexible Lösungen sprechen.